Ein ganz trockenes 0:0 gab es im Hinspiel, doch welch ein Kontrast im Rückspiel! Ein Flutlichtspektakel zum Kirwa-Auftakt wurde erhofft, und genau das gab es zu sehen. Der FV setzte sich in einem torreichen und turbulenten Duell gegen den TuS/WE Hirschau mit 5:4 durch und belohnte sich nach einer spektakulären Partie mit drei Punkten.
Die Heimelf erwischte einen Traumstart und ging bereits in der 4. Minute in Führung. Nachdem Jonas Federer nach schöner Vorarbeit von Felix Zislsperger am Pfosten gescheitert war, schob Dominik Rudlof den Abpraller zum 1:0 ein. In der 14. Minute legte der FV direkt nach: auf Vorarbeit von Lukas Federer köpfte Simon Liermann zum 2:0 ein.
In der Folge drehte sich die Partie komplett. Hirschau verkürzte in der 21. Minute nach einem Standard durch Marco Horn auf 2:1 und kam in der 37. Minute durch Martin Freimuth, der den Vilsecker Keeper Jan Obitz überlupfte, zum Ausgleich. Kurz vor dem Halbzeitpfiff entlief erneut Horn der Vilsecker Abwehr und schloss ins linke untere Eck zur 3:2-Führung für Hirschau ab.
Nach dem Seitenwechsel drehte der FV die Partie innerhalb weniger Minuten erneut. Zunächst landete eine Ecke im Strafraumgewühl bei Lukas Federer, der den Ball zum 3:3 über die Linie drückte. In der 59. Minute holte Dominik Rudlof einen Elfmeter heraus, den Marcel Suttner souverän zur 4:3-Führung verwandelte. Nur eine Minute später spielte Tobias Graßler einen starken Ball in die Spitze. Rudlof scheiterte zunächst am Keeper, doch Simon Liermann verwertete den Abpraller sehenswert und schoss den Ball ins linke obere Eck – 5:3!
Hirschau gab sich allerdings noch nicht geschlagen und verkürzte in der 67. Minute erneut nach einem Freistoß auf 5:4. In der Schlussphase warf der TuS/WE noch einmal alles nach vorne und sorgte mit gefährlichen Standards für einige brenzlige Situationen. Doch Jan Obitz zeigte im Tor des FV eine starke Leistung und pflückte mehrere gefährliche Bälle sicher herunter.
So brachte Vilseck den knappen Vorsprung über die Zeit und feierte einen umkämpften 5:4-Heimsieg im Kirwa-Spiel.
Die SG musste nach ihrer eindrucksvollen Siegesserie beim Tabellensiebten aus Königstein einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Immerhin sicherte ein Eigentor der Gastgeber zum 1:1 kurz vor Schluss noch das Remis. Königstein war in der ersten Hälfte durch Daniel Fenk in Führung gegangen. Die Spitze der A-Klasse rückt somit wieder zusammen. Die SG thront zwar noch an der Spitze, doch einige Verfolger haben noch offene Partien in der Hinterhand.
